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Dies ist eine Vorstellung des

Männer-Gesangs-Verein

< Glocke >

1983


Wer bei dieser Seite Lust bekommt mit uns zu singen, der kann Dienstags von 18 bis 19.30 Uhr im Ev. Gemeindehaus Alte Bahnhofstr. 28-30 gerne an unserer Probe teilnehmen oder mit unserem 1. Vorsitzenden Horst Kiel, Tel.: 0234/ 289717 in kontakt treten.

Ein kleiner Auszug von Auftritten des Chors:
    Barbarafeier N.R.W. Stadt
    Kirchenkonzert Pauluskirche (Bo-Langendreer-Holz)
    Kirchenkonzert Christuskirche (Bo)
    Umweltwettbewerb der Stadt Bochum
    150 jähriges Jubiläum Ev. Friedhof
    Bürgerwoche Bo-Langendreer
    Stadtgarten und -halle Wattenscheid
    Kurkonzerte unter anderem in Bad Driburg und Münster am Stein
    Konzertreisen nach Italien z.B.: Brasilika Ravenna oder San Marino
 
 

der gesangsverein

Der Männer-Gesangs-Verein Glocke 1893
bei einem Konzert in der Christuskirche zu Bo-Langendreer






Eine kleine Chronik des Gesangsvereins:
Die Gründung des MGV-Glocke erfolgte am 23. März 1893 im Lokal "Eickelberg" (Oberstraße Gaststätte La Distileria, Oberdorf;  steht heute leider nicht mehr). Am 1. Aprilsonntag konnte der 1. Dirigent, Herr Friedrich Nölle, 50 Sänger zur ersten Probe begrüßen, die mit dem Lied "Still ruht der See" ihren Anfang nahm.
Der damals gewählte Sängerspruch "Bin ich von der Arbeit müde, ist noch Lust zu einem Liede" hat auch heute noch seine Gültigkeit.

Nach eifrigem Proben nahm man schon im ersten Jahr an einem Gesangswettstreit in Höntrop teil, was weitere Teilnahmen an Konzerten, Stiftungsfesten und Freundschaftssingen nach sich zog.

Der Weg ging weiter aufwärts. Selbst die beiden Weltkriege konnten die Weiterentwicklung des MGV-Glocke nicht hemmen. Die Proben wurden wieder aufgenommen und der Weg der Werbung für den Männergesang in der Öffentlichkeit gesucht. Das rege und gesellige Vereinsleben beinhaltete unter anderem die Erarbeitung regelrechter Konzertserien mit Schwerpunkten aus Werken der Klassik und  Romantik. Es folgten Auftritte bei kulturellen Veranstaltungen, Bürgerwochen der Stadt, Jubiläumsfeiern, Weihnachtskonzerte, das alljährliche Singen in den Altenheimen und Seniorenwohnanlagen.

Kurz: Dem deutschen Chorgesang galt eine besonders intensive Pflege, insbesondere mit Werken von Schubert, Mozart, Bach und Beethoven. Aber auch die Volkslieder, die leichte und unterhaltsame Musik, der weltliche Chorgesang und die kirchliche Musik kamen in keiner Weise zu kurz. Die Weihnachtskonzerte in den Kirchen von Langendreer hatten stets regen Zulauf.

Das Vereinsleben prägte auch die zwischenmenschlichen Beziehungen. So wurde über 25 Jahre eine freundschaftliche Beziehung mit dem MGV-Weissenborn aus dem Hessenland gepflegt. Das Wirkungsspektrum des MGV-Glocke wuchs somit weit über Bochums Grenze hinaus. Ein weiterer zwischenmenschlicher Aspekt ist das jährliche offene Singen im Botanischen Garten der Ruhr-Universität-Bochum. Hier wird an jedem 2. Pfingsttag des Jahres jeder Zuhörer in das Programm einbezogen. Der Erfolg lässt sich mit der Besucherzahl, die ca. 1000 singfreudige Menschen umfasst, beweisen.

Auch die Medien boten dem MGV-Glocke die Chance, der Öffentlichkeit sein Können unter Beweis zu stellen. 1982 trat der Chor in dem vom Westdeutschen Rundfunk übertragenen Platzkonzert im Auditorium Maximum der Ruhruniversität Bochum auf.

altes logo (Das Wappen von 1993)







Die Chorleiter des M.G.V.:
    1893 Herr Friedrich Nölle
    1909 Lehrer Otto Tabe
    1920 Hauptlehrer Karl Funke
    1922 Herr Otto Mai
    1925 Herr Heesen
    1926 Herr Gustav Stodt
    1930 Herr Blosfeld
    1932 Herr Gustav Poll
    1946 Herr Richl
    1949 Herr Gustav Poll
    1951 Herr Reinhardt Jung
    1954 Herr Musikdirektor Bruno Mark
    1978 Chordirektor Josef Peine
    1989 Herr Arnold Wahl
 
 

Ein Höhepunkt des Vereins war am 16. Mai 1993 in Kamen, als der Männer-Gesangs-Verein zum 100 jährigen Bestehen die Zelter-Plakette im Auftrag des Bundespräsident verliehen bekam.

Originaltext der Verleihungsurkunde:
 
Dem Männergesangverein 
Glocke 1893 Langendreer
in Bochum-Langendreer
gegründet am 23. März 1893

verleihe ich die

Zelter-Plakette

als Auszeichnung für die in langjährigem Wirken erworbenen
Verdienste um die Pflege der Chormusik
und des Deutschen Volksliedes
 

Bonn, den 21. März 1993
 

DER BUNDESPRÄSIDENT


 
Die Zelter-Plakette

die zellter plakette

(leider in schlechte Qualität)

Entwurf: Heribert Callen
Original - Durchmesser: 16 cm
 
 
 

Vorderseite:
Carl Friedrich Zelter
deutscher Liederkomponist
1758 - 1832
 
 
 
 
 

Rückseite:
Bundesadler mit der Umschrift:
für Verdienste um Chorgesang und Volkslied
 

 

Auftritt auf der Zeche Nachtigall in Witten am 4. Knappentag:

Bilder von Helga Jung



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© 2000, Ralf Höser